ADAC GT Masters
Red Bull Ring
Marvin Dienst: Trendwende in der Lausitz

Auf dem Lausitzring beendet die ADAC Formel 4 am kommenden Wochenende die erste Saisonhälfte. Trotz zuletzt schwieriger Rennen gehört der Lampertheimer Marvin Dienst weiterhin zu den Titelfavoriten und plant wieder den Sprung auf das Siegerpodium.

Nach einem perfekten Saisonauftakt in Oschersleben, mit zwei Siegen und einem sechsten Rang, verliefen die darauffolgenden Rennen für Marvin Dienst nicht ideal. Sowohl am Red Bull Ring in Österreich als auch im belgischen Spa-Francorchamps büßte der 18-Jährige Förderpilot der Deutsche Post Speed Academy Boden ein und rutsche in der Gesamtwertung auf Rang vier ab.

„Die ersten drei Wochenenden waren ein Wechselbad der Gefühle. Drei Podestplätze, zwei Ausfälle und vier Aufholjagden sind die Bilanz“, fasste Dienst zusammen und ergänzte, „Spielberg und Spa haben mir schon in den vergangenen Jahren kein Glück gebracht, leider setzte sich dieser Trend auch in diesem Jahr fort.“

In der Lausitz hofft Marvin nun auf eine Wende. Die östlichste Station des Rennkalenders war für den Youngster aus dem HTP Junior Team immer ein gutes Pflaster. Im vergangenen Jahr gewann Marvin ein Rennen auf dem Lausitzring und beendete die anderen Läufe als Zweiter und Vierter. „2014 liefen die Rennen für mich wirklich gut, daran möchte ich in diesem Jahr anknüpfen. Es ist wichtig viele Punkte einzufahren, um nicht den Anschluss in der Meisterschaft zu verlieren“, sagte Marvin. Die Testfahrten auf dem 3,442 Kilometer langen Kurs verliefen für den Südhessen sehr vielversprechend. „Unsere Zeiten waren auf einem Spitzenniveau. Die gezeigte Performance gilt es nun auf die Rennen zu übertragen“, fuhr der Nachwuchspilot fort.

Die ADAC Formel 4 gehört in seiner Premierensaison zu den härtesten Nachwuchsschulen der Welt. Über 40 Nachwuchspiloten aus mehr als 15 Nationen gehen in den Rennen auf die Reise und beeindrucken durch eine hohe Leistungsdichte. „Man darf sich keinen Fehler erlauben. Manchmal liegen zwischen Platz eins und 25 weniger als eine Sekunde. Im Zeittraining muss alles passen, damit man in den Rennen eine gute Ausgangsposition hat“, prognostizierte Dienst.

Für eine große Medienpräsenz sorgt wieder der deutsche Sportsender Sport 1. Alle Rennen der ADAC Formel 4 werden live im Free-TV übertragen. Das Qualifying findet am Freitag statt, zwei Rennen starten am Samstag und eins am Sonntag.