ADAC GT Masters
Red Bull Ring
Marvin Dienst testet BMW Z4 GT3

Neuland betrat der Lampertheimer Marvin Dienst auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya. Unter der spanischen Wintersonne testete der Youngster einen 515 PS-starken BMW Z4 GT3 des Teams Schubert Motorsport.

Nach zwei Jahren im ADAC Formel Masters peilt Marvin Dienst den nächsten Schritt in seiner Motorsportkarriere an. Auf der 4.566 Meter langen Formel 1-Rennstrecke im spanischen Barcelona erhielt er die Chance erste Erfahrungen im Tourenwagen zu sammeln. Gemeinsam mit dem Team Schubert Motorsport aus Oschersleben testete Marvin einen BMW Z4 GT3.

Der Bolide des Münchner Automobilherstellers beeindruckt mit einem V8 Saugmotor, 515 PS und einem sequenziellen Sechsganggetriebe. Zum Einsatz kommt der BMW Z4 bei den 24h am Nürburgring, sowie der Blancpain Endurance Series oder dem ADAC GT Masters. Entsprechend gespannt blickte Marvin den ersten Runden entgegen: „Ich bin bereits einen Tag vor dem Test angereist und hatte die Chance mich mit dem Auto vertraut zu machen. Am Abend stand schon ein erstes Warm-Up auf dem Programm. Leider wurde die Sitzung vorzeitig unterbrochen, wodurch ich nur wenige Runden gefahren bin“, erklärte Marvin.

Am darauffolgenden Tag ging es dann unter Renntempo auf die Strecke und Marvin schloss schnell die Lücke zu seinen erfahrenen Fahrerkollegen. Am Abend konnte er sich sein Grinse nicht verkneifen: „Es ist schon ein ganze anderes Gefühl mit einem geschlossenen Auto zu fahren. Ich habe sehr viel gelernt – das Auto macht Riesenspaß und es ist beeindruckend was man aus den 515 PS herausholen kann. Das Grippniveau ist sehr hoch, wodurch man spät bremsen kann und hohe Kurvengeschwindigkeiten erreicht. Ein großer Dank an Schubert Motorsport und dem gesamte Team für diese erstklassige Möglichkeit und die tolle Zusammenarbeit.“

In den kommenden Wochen bereitet sich Marvin auf die neue Saison vor und fiebert dem ersten Rennen entgegen: „Wir arbeiten derzeitig mit Hochdruck an einem Programm und ich hoffe bald unsere Pläne bekannt zu geben.“