ADAC GT Masters
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Marvin Dienst kämpft um Spitze in der Speed Academy

Nach seinem Sieg im ersten Wertungsraum der Deutsche Post Speed Academy, holt Marvin Dienst im zweiten Abschnitt Rang zwei und liegt in der Gesamtwertung gleichauf mit Maximilian Günther. Die Jury lobte einmal mehr seinen starken fahrerischen Einsatz in der ADAC Formel 4.

Die ADAC Formel 4 befindet sich aktuell in der Sommerpause, doch wirklich Zeit zum Ausruhen hat der Lampertheimer Marvin Dienst nicht. Zuletzt startete er gemeinsam mit seinen Förderkollegen aus dem Kader der Deutsche Post Speed Academy beim 24h Radrennen auf der Nürburgring Nordschleife. Als gute 26. von 91 Teams kamen die Youngsters in das Ziel. Am kommenden Sonntag geht es für den Südhessen nun nach Köln zur weltgrößten Videospielmesse Gamescom. Am Stand von Red-Bulletin und Logitech steht der 18-Jährige als Rennfahrer für Fragen zum Simulator-Training zur Verfügung.

Dieser vielfältige Einsatz blieb auch der renommierten Jury der Deutsche Post Speed Academy nicht verborgen. Im ersten Wertungszeitraum holte Marvin den Sieg und beendete nun den zweiten Durchgang als Zweiter. Neben einer Fördersumme von 35.000€ aus der ersten Jahreshälfte, geht es Dienst auch um den Sieg in dem hochkarätigen Förderprogramm: „Als Rennfahrer hat man immer den Drang zu siegen, das gehört zum Naturell. Die erste Jahreshälfte verlief sehr ordentlich, gerne möchte ich daran anknüpfen und mich weiter steigern.“

In der Gesamtwertung der ADAC Formel 4 belegt Marvin aktuell den dritten Platz und gehört noch zu den großen Favoriten auf den Gesamtsieg. „Das ist sicherlich die schwierigste Formelsaison meiner Karriere. Die Konkurrenz ist sehr stark, die ADAC Formel 4 ist aktuell eine der härtesten Nachwuchsrennserien der Welt“, erklärt Dienst.

Weiter geht es in dem Championat vom 14.-16. August auf dem traditionsreichen Nürburgring. Insgesamt umfasst die zweite Saisonhälfte noch einmal vier Veranstaltungen. Neben dem Auftritt in der Eifel, starten die Youngsters auf dem Sachsenring, im Rahmen der DTM in Oschersleben und dem großen Finale Anfang Oktober auf dem Hockenheimring.